Ausbildungsdienst - Erste Hilfe

Ausbildungsdienst - Erste Hilfe


Was tun, wenn jede Sekunde zählt? Am vergangenen Montag verwandelte sich das Gerätehaus zum Übungsobjekt für die Erste Hilfe. 
Wir widmeten unseren Ausbildungsdienst intensiv der Ersten Hilfe – mit besonderem Fokus auf die Helmabnahme und die Herz-Lungen-Wiederbelebung.

„Im Ernstfall muss jeder Handgriff sitzen, ohne nachzudenken“, erklärt Frau Köhler von der „Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.“. Besonders bei Motorradunfällen herrscht oft Unsicherheit: Darf der Helm abgenommen werden? Die Antwort ist eindeutig: Er muss. Nur so können die Atemwege kontrolliert und im Notfall lebensrettende Maßnahmen eingeleitet werden.

Präzision an der Halswirbelsäule
In Zweier-Teams übten wir die behutsame Helmabnahme. Während einer den Kopf stabilisiert, zieht der andere den Helm vorsichtig ab – eine Übung, die viel Fingerspitzengefühl erfordert, um die Halswirbelsäule des Verunfallten zu schützen. „Die Angst, etwas falsch zu machen, ist die einzige Gefahr. Nichts zu tun, ist der einzige Fehler“.

Rhythmus, der Leben rettet
Ein weiterer Schwerpunkt war die Reanimation. Unter den Augen von Frau Köhler trainierten wir an einer Übungspuppe die Herzdruckmassage. Der Rhythmus von 100 bis 120 Stößen pro Minute kommt dabei nicht von ungefähr: Unterstützt durch moderne AED-Geräte (Automatisierte Externe Defibrillatoren), die im Ernstfall klare Sprachanweisungen geben, wurde der Ablauf perfektioniert.

Bereit für den Schutz der Bürger
Das Thema „Erste Hilfe“ steht einmal im Jahr auf unserem Ausbildungsplan, denn nur so können wir die hohe Qualität der Hilfeleistung vor Ort sicherzustellen.

Appell an unsere Bürger: Auch private Erste-Hilfe-Kenntnisse sollten regelmäßig aufgefrischt werden – denn oft sind es die Ersthelfer vor Ort, die den entscheidenden Unterschied machen.

Norman Barthel, Schriftführer

Posted in Allgemein on Mär 03, 2026